Schweine-Firma „Knaackstr.7 GmbH“

Leider schon vor einiger Zeit bei uns per e-mail eingegangen:

„Hallo,

(…) Ich habe ein Update für eure Seite!!!

Im Prenzlauer Berg wird gleich beim Wasserturm das letzte dortige noch von „normalen Leuten“ bewohnte Haus mit brachialen Methoden von den Alt-Mieter*innen befreit und freigezogen für Geldsäcke!!

Betroffen ist das Eckhaus Knaackstraße 7/Kolmarer 7. Schaut euch das mal an! Dort wurden und werden die Lichter im Flur rausgedreht, das Haus wird absichtlich verdreckt, Löcher in die Wände noch bewohnter Wohnungen geschlagen, die Mieter*innen absurd verklagt, es wird gedroht. Fast alle Mieter*innen haben aufgegeben. Sie werden einfach rausgeekelt.

Verantwortlich sind der Eigentümer Klaus Breckner mit seiner Firma „Knaackstr. 7 GmbH“ sowie dessen Hausverwaltung. Hier deren Adressen:

– „Knaackstraße 7 GmbH“, Sitz in der Keithstraße 2-4, 10787 Berlin

– „Hausverwalter“ und Helfer Markus Fröhlich, Lehderstraße 96, Berlin-Weißensee.“

Vielen Dank für diese Zuschrift. Wollen wir hoffen, dass öffentlicher Druck diesen und anderen mieter*innen-feindlichen Akteuren die Suppe versalzt.

 

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Aktivisten veröffentlichen Handynummern von Maklern

gefunden auf Tagesspiegel.de

Natürlich freuen wir uns als Berliner Liste, wenn auch wir hier die Nummern und Adressen veröffentlichen können. Vielleicht kann ja wer ein Foto von den Outing-Flyern machen und uns zusenden oder einen entsprechenden Kommentar schreiben. Danke dafür!

Hier nun der Artikel aus dem Tagesspiegel:

 

„Gegen die Makler: Aus Frust über Gentrifizierung und steigende Mieten verteilen Aktivisten in Friedrichshain Plakate mit Fotos und Handynummern von Maklern. Einer hat jetzt Strafanzeige erstattet.

Der Kampf von Aktivisten aus der linken Szene gegen Bauvorhaben in der Innenstadt hat eine neue Qualität erreicht. In Friedrichshain machen Unbekannte jetzt gegen ein Projekt im Bezirk mobil. Dabei schrecken sie nicht davor zurück, Beteiligte quasi öffentlich wie auf Fahndungsaufrufen an den Pranger zu stellen.

So kursieren in Friedrichshain entsprechende Flugblätter, die unter anderem an Licht- und Ampelmasten geklebt sind. Auf ihnen ist jeweils das Foto eines Maklers zu sehen, der das Projekt vermarkten soll. Sie sind mit der Überschrift „Warnung“ und dem Text „Dieser Mann will Ihren Lebensraum zerstören“ versehen. Weiter heißt es, der Makler sei mitverantwortlich „für den extremen Anstieg der Mietkosten in Friedrichshain“.

Dazu ist jeweils die Handynummer angegeben.

Makler fühlt sich bedroht und erstattet Strafanzeige

Einer der Makler ist Klaus-Peter Hoer, der mit zwei Kollegen ein Bauprojekt vermarktet, mit dem eine Gewerbebrache an der Andreasstraße geschlossen wird. Dort entstehen 47 Eigentumswohnungen zu einem Quadratmeterpreis zwischen 3500 und 4100 Euro. Seit 15 Jahren ist Hoer auf dem Berliner Markt aktiv, vorher war er in Frankfurt/Main tätig. „So etwas ist mir in meinem Berufsleben noch nicht vorgekommen“, sagt Hoer. „Das ist bedrohlich.“ Am Freitag hat er bei der Polizei Strafanzeige erstattet.

Seit mehreren Jahren gibt es Aktionen von Initiativen, die gegen vermeintliche Luxusbauprojekte in der Innenstadt kämpfen, weil durch diese die Mieten unbezahlbar würden und die bisherige Bevölkerung verdrängt werde.

Kein Einzelfall

Immer wieder Ziel von Angriffen ist beispielsweise das sogenannte Carloft-Gebäude in der Kreuzberger Reichenberger Straße. Zuletzt wurden vor rund drei Wochen Steine und Farbbeutel gegen das Haus geworden. Das Gebäude mit Eigentumswohnungen, bei dem die Autos mit einem Aufzug auf die Ebene der Wohnungen gehoben werden, ist seit der Fertigstellung im Jahr 2009 immer wieder Ziel von Farbbeutel- und Steinwürfen gewesen. Vor allem die linksextreme Szene hatte gegen die Immobilie in Kreuzberg mobilisiert, weil sie ein Symbol vermeintlicher Gentrifizierung – also der Aufwertung der Gegend – darstelle.

Gentrifizierungsgegner verschreckten vor zwei Jahren auch die Organisatoren des „Guggenheim Lab“, das auf einer Brache an der Cuvrystraße/Schlesische Straße errichtet werden sollte und bei dem urbane Entwicklungen im Mittelpunkt standen. Der Standort wurde aufgegeben, das Guggenheim Lab zog nach Prenzlauer Berg. Auf der „Berliner Liste“ machen Aktivisten unter dem Motto „Mieter stressen zurück“ gegen verschiedene Immobilienobjekte in der City mobil, unter anderem in Kreuzberg und am Mauerpark. Für den 22. März rufen sie zu einer Demo auf.“

 

 

 

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Wir gegen Repression

Aufruf zum Zentralen Aktionstag gegen Repression am 22.März in Berlin!

In der kapitalistischen Stadt steigen die Mieten, fliegen Menschen aus ihren Wohnungen, andere finden erst gar keine oder sind als Refugees vom Wohnungsmarkt ausgeschlossen. Für uns ist all das Repression und sich dagegen zu wehren unabdingbar!

Aber immer mehr Menschen wehren sich gegen Verdrängung und die kapitalistische Verwertung der Stadt. Die BerlinerListe ist als Plattform mit Adresslisten und Informationen gegen Verdrängung teil der Kämpfe. So gab es und gibt es, gerade in Berlin, diverse Aktionen gegen Gentrification. Dies bleibt nicht unbemerkt von den Staatsbütteln und so sieht sich die radikale Mieter*innenbewegung gegenwärtig besonderer Repression ausgesetzt. Wir unterstützen daher die Aufrufe und die kommenden Kämpfe!

Also kommt zum Aktionstag nach Berlin: 16 Uhr Kundgebung U-Bahnhof Turmstraße, 17 Uhr Demo und 22 Uhr unangemeldete Demo (Ort wird noch bekannt gegeben)! Und beteiligt euch kreativ an der Kampagne „Repression ist…“

United we stay, united we fight!

BerlinerListe

 

 

PS: An dieser Stelle wollen wir natürlich auch nicht vergessen, „unserer“ Soko beim LKA-Berlin mal so richtig den Mittelfinger zu zeigen!

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Und mal wieder das Carloft

gefunden auf linksunten:

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben wir das Carloft in der Liegnitzer Str. Ecke in Reichenberger Str. in Berlin-Kreuzberg mit Steinen und Farbe angegriffen.

 

„Uns war nämlich vor kurzem aufgefallen, dass der hässliche Security-Container nicht mehr vor dem Haus stand.

Da dachten wir, die Bewohner_innen und alle anderen nochmal daran zu erinnern, dass wir sie nicht vergessen haben.

Jetzt sind wir natürlich gespannt, ob der Container wiederkommt…

 

Gefahrengebiete überwinden!“

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Nachtrag

gefunden auf linksunten:

Die ARD hat mit versteckter Kamera eine Musterwohnung der Berner Group besichtigt und sich von einem Immobilienmakler erklären lassen, wie sie die Sozialwohnungen im Köpeniker Märchenviertel zu Luxuswohnräumen umwandeln werden. Die in diesem Video geäußerten menschenverachtenden Aussagen können nicht ohne Reaktion stehen bleiben. Es zeigt sich hierin erschreckend offensichtlich, dass bei Modernisierung, Aufwertung und Verdrängung Miert_innen in den Händen skrupelloser Firmen und Kapitalbesitzer_innen zu einem Spielball werden, der einzig und allein darauf ausgerichtet ist, dass deren kapitalistische Zwänge mit immer mehr Profit bedient werden.

 

Es wurde daraufhin in der Nacht vom 22.09. die besagte Musterwohnung besichtigt und mit Bitumen Feuerlöscher-Farbe und Steinen angegriffen.

 

Die Dokumentation findet ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=GYMSKIDDbRY

 

Und unsere Antwort darauf hier:

https://vimeo.com/75809270

 

 

Unsere Solidarität gilt den von Verdrängung betroffenen Menschen im Märchenviertel und allen anderen in dieser Stadt. Alle Kraft und Liebe für die BerlinerListe. Es geht immer weiter. BerlinerListe vervollständigen!

 

Autonome Video-Dilettant_innen

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CDU-Politiker Brenning schikaniert Mieter*innen

CDU-Politiker Brenning und dessen Familie treten seit einiger Zeit als Hauseigentümer in der Reichenbergerstr. 72a und 73 in Erscheinung. Um deren Ziele des maximalen Profits zu erreichen, werden Mieter*innen schikaniert und Zwangsräumungen angedroht. Allerdings organisiert sich auch Widerstand dagegen.

Entsprechend sehen wir es als notwendig an, dies auf der Berliner Liste zu veröffentlichen und freuen uns über Ergänzungen, die für Aktionen hilfreich sein könnten.

Bisher sind einige Aktionen gelaufen, insb. vom Bündnis „Zwangsräumung verhindern!“

Eine gut besuchte Kundgebung am 08.02.14, bei der viele Anwohner*innen informiert werden konnten (Video). Einen Bericht mit Bildern gibt es leider nur auf Kack-Book, was wir sehr schade finden, denn so werden interessierte Menschen gezwungen die Seite jener fragwürdigen Firma zu verwenden. Die eigenen Medien zu nutzen, wäre doch eine feine Sache.

Neben einem offenen Brief an die Schulstiftung der evangelischen Kirche sowie einen weiteren offenen Brief an den Kreisverband der CDU Lilienthal (Cla­yal­lee 349, 14169 Ber­lin) gab es es eine Mobilisierung gegen eine Zwangsräumung am 18.02.2014, die letztlich ausgesetzt wurde. Leider ist sie aber nicht abgesagt, weshalb es nötig sein wird, die Familie Brenning und deren Umgang mit den Mieter*innen in der Reichenberger Str. weiterhin unter Druck zu setzen.

 

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Zehlendorf kämpft gegen Gentrifizierung

gefunden auf Tagesspiegel.de

Steigende Mieten, Ausgrenzung benachteiligter Menschen – das gibt es auch in Zehlendorf. Deshalb haben sich Menschen aus Vereinen, Politik und Wirtschaft zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Begründung: Der Südwesten darf nicht nur Heimat Wohlhabender sein.

Nachbarn, die mit offenen Augen durchs Leben gehen, beobachten in Zehlendorf-Süd eine Verdrängung sozial benachteiligter Menschen. Der Grund sind stetig steigende Mieten. Familien mit geringem Einkommen, Rentner oder körperlich Beeinträchtigte könnten sich in Zukunft eine Wohnung in dem Stadtteil nicht mehr leisten. Das betrifft nicht nur Zehlendorf-Süd, sondern den ganzen Bezirk.

Dieser Meinung sind Anwohner, Vertreter von Vereinen, Initiativen, Ämtern sowie aus Politik und Wirtschaft. Sie wollen jetzt gemeinsam gegen diese Verdrängung wirken und gründen deshalb am kommenden Dienstag das so genannte Wohnraumbündnis Steglitz-Zehlendorf.

Es geht um Milieuschutz“, erklärte Winfried Glück kürzlich bei dem ersten Treffen des Runden Tisches Zehlendorf-Süd in diesem Jahr. Der Geschäftsführer des Jugendhilfevereines Zephir fügte hinzu, dass unter diesem Fachbegriff der Schutz der sozialen Zusammensetzung der Bevölkerungsstruktur zu verstehen sei.

„Wir möchten uns dafür einsetzen und Wege suchen, dass das Bezirksamt die vorhandenen gesetzlichen Möglichkeiten in diesem Bereich mehr nutzt“, sagte Glück. Es gebe einige Gebäude in Zehlendorf-Süd, die zunehmend verfallen, zum Beispiel in der Johannesstraße. „Vielleicht könnten dort bezahlbare Wohnungen geschaffen werden“, regte er an. In der Gründungserklärung des Bündnisses heißt es unter anderem, dass Steglitz-Zehlendorf nicht nur Heimat für Menschen sein darf, die wohlhabend sind, sondern für die ganze breite Gesellschaft.

Das Wohnraumbündnis Steglitz-Zehlendorf wird am Dienstag, den 18. Februar, um 17 Uhr, im großen Saal des Rathauses Steglitz gegründet.

Damit sich die Anwohner einzelner Stadtteile im Bezirk in aktuelle Themen ihres Wohngebietes einbringen können, wurden die Runden Tische ins Leben gerufen. Die Initiatoren speziell in Zehlendorf-Süd haben allerdings das Gefühl, dass bislang zu wenige Menschen überhaupt davon wissen.

„Nicht jeder hat einen Internetanschluss, gerade von den älteren Leuten im Kiez“, sagte eine Teilnehmerin. Jemand anderes gab zu Bedenken, dass sowieso alle nur mit ihrem eigenen Leben beschäftigt seien. Dem widersprach ein Gast vehement und erklärte, dass deutlich werden müsse, welche Vorteile dieses Engagement den Menschen bringe.

Sozialarbeiterin Antje Wohlleber, die auch in Zehlendorf-Süd lebt, regte eine Bürgerbefragung an. Nach dem Motto: Kennen Sie den Runden Tisch? Wie ist ihre Lebens- und Wohnsituation? „Aber keine Haustür-Befragung“, waren sich viele einig. Vor allem ältere Leute seien ängstlich und öffneten sowieso keinem die Tür. Eine Befragung an markanten Stellen wie einem Kieztreffpunkt, Supermarkt oder der Kirche fand dagegen eine breite Zustimmung.

 

 

Mit Blick auf die zahlreichen Gäste bei diesem Treffen des Runden Tisches im gut gefüllten Raum im Kinder- und Jugendbetreuungshaus am Ramsteinweg waren einige Anwesende skeptisch: „Wie groß soll der Runde Tisch denn eigentlich noch werden?“ Die rege Beteiligung lag jedoch offensichtlich an einem bestimmten „wunden“ Punkt der Tagesordnung. Es ging noch einmal um die verfahrene Situation der umstrittenen Heckenrodung am Nieritzweg.

Im November letzten Jahres konnten dort aufgebrachte Anwohner einen vorläufigen Rodungsstopp erwirken (wir berichteten). Die Umweltbezirksstadträtin Christa Markl-Vieto und die Leiterin des Grünflächenamtes Monika Osteresch hatten sich kürzlich in einem öffentlichen Dialog der Kritik der Anwohner gestellt.

„Es wurde viel geredet, vor allem über die Altersstruktur im Grünflächenamt und das fehlende Personal“, berichtete die Anwohnerin Katrin Soltwedel, die bei der Veranstaltung war. Ihr sei jedoch nicht der Eindruck entstanden, dass konkrete Vorschläge der Bürger, wie es am Nieritzweg weitergehen könnte, notiert und aufgenommen wurden. „Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Frau Christa Markl-Vieto nicht gut vorbereitet war“, fügte sie hinzu.

 

 

Dass die Verwaltung unter akutem Personalmangel leide, stieß bei einigen Anwesenden des Runden Tisches auf taube Ohren. „Das wird uns schon seit 30 Jahren erzählt und wir können es nicht mehr hören“, sagte jemand. Jetzt seien kreative Ideen wie zum Beispiel Patenschaften für Grünflächen gefragt. Demnächst soll es eine weitere Gesprächsrunde mit der Bezirksstadträtin zu dem Thema geben. Und in diese Veranstaltung wollen die Anwohner gut vorbereitet und mit konstruktiven Vorschlägen gehen.

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Siegessäule zeigt sich solidarisch gegen Zwangsräumungen

gefunden auf linksunten:

Am Nachmittag des 12.2. konnten Beobachter*innen einem faszinierenden Schauspiel beiwohnen: bei schönstem Sonnenschein entrollte sich an der sonst so nackten Berliner Siegessäule plötzlich ein recht Prachtvolles, 13 Meter langes Transparent mit der Aufschrift: ALLE für KALLE, 20.2. KÖLN. (Eine riesige Klobürste komplettierte das Bild.)

Damit wollte die Stadt Berlin vermutlich darauf aufmerksam machen, dass sie aus ihren Fehlern gelernt hat, und von der angekündigten Zwangsräumung in Köln, sowie von Verdrängung und menschenverachtenden Entmietungstaktiken allgemein, gar nichts hält.

Kalle wohnt in Köln seit gut 30 Jahren in der Gleichen Wohnung und soll nun unter dubiosen Vorwänden rausgeschmissen werden. Dies gilt es zu verhindern! Also, seid solidarisch, fahrt nach Köln, oder macht eigene Aktionen.

Wir danken der Stadt Berlin für dieses Zeichen der Solidarität. NIE WIEDER ZWANGSRÄUMUNGEN, NIRGENDS!!!

für mehr Informationen:

www.zwangsraeumung-verhindern.de [Kölner initiative]

www.zwangsraeumungverhindern.blogsport.de [Berliner Initiative]

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Bekenner_innenschreiben zu Anschlag auf Immobüro an der Spree

gefunden auf linksunten:

Wir haben am 06.02.2014 das Info-Büro der Immobiliengesellschaft welthausliving über das Projekt hega4 unseren Vorstellungen über buntes Leben angepasst. Während es das erklärte Ziel der Firma in der Schaffung von überteuerten Wohnoasen liegt, kämpfen wir für einen kreativen Kiez in dem sich jeder Mensch frei entfalten kann. Deshalb sehen wir es als Notwendigkeit an, die Entstehung solcher elitären Quatiere zu sabotieren. Nicht die Aktion ist kriminell, sondern die Schaffung solcher Luxusdomizile. An der Stralauer Halbinsel zeigt sich die Fratze der Gentrifizierung sehr deutlich:

„Nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf bekommt Stralau ein neues Aussehen. Einst Fischerdorf mit nur wenigen Familien, dann Industriestandort, jetzt Stadtteil mit attraktiven Wohnungen direkt am Wasser, ist Alt Stralau heute ein besonderer Ort für Leute, die weder auf Natur noch auf Stadtnähe verzichten wollen. Zu Fuß erreichbar sind das Szeneviertel um den Boxhagener Platz und der Simon-Dach-Kiez mit seiner reichhaltigen Auswahl an Restaurants, Bars und Cafés. Einkäufe werden in den vielen Geschäften und auf dem Wochenmarkt erledigt. Vorausgesetzt man möchte bei dem Ausblick überhaupt das Haus verlassen. Bereits heute ist die Halbinsel Stralau einer der attraktivsten Wohnbezirke Berlins. Und diese begehrte, grüne Lage verfügt nur über ein limitiertes Angebot an Wohnraum, denn die Halbinsel kann nicht unendlich bebaut werden. In der Folge zeigen Miet- und Kaufpreise hier schon seit einigen Jahren eine deutliche Tendenz nach oben.“ (http://www.hega4.de/lage)

Militanz sehen wir als legitimes Mittel um gegen eine solche Entwicklung vorzugehen. Städteausverkauf und Mietspekulation gibt es überall und deren Folgen sind viele Menschen durch Zwangsräumungen von Einzelwohnungen bis hin zu Hausprojekten ausgeliefert. Damit wollen wir auch unsere Solidarität mit den betroffenen Projekten Pizza Anarchia, Rote Flora, Köpi, KVU und allen anderen ausdrücken.

Wir fordern auf in Wien, Berlin, Hamburg und allen anderen betroffenen Städten weitere Aktionen zu starten!

Denn wie heißt es so schön bei der Firma Welthaus Living GmbH:

„Den Freiraum gönn ich mir!“

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Ausflugstipp: Kreative Aufhübschung von Ferienwohnungen

gefunden auf Indymedia.

„Spazieren wir durch Kreuzberg, fällt uns immer wieder der Mangel propagandistisch wertvoller Schmierereien und von politischem Vandalismus auf. Ein Plädoyer für mehr Wutgebürgere und ein konkretes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Jung, lebending und ein bisschen frech!” “…erleben Sie ein echtes Stück Berlin!” “…dieser ‚Kiez‘, wie wir Berliner sagen, ist multikulturell und hält daher im Gastronomiebereich alle Optionen offen”

So vertickt die ARWOBAU GmbH ihr Ferienwohnungshaus “Central Home – First Choice Berlin” in der Zeughofstraße 23, 10997 Berlin. 30 qm kann man hier zum sozialdarwinistischen Preis von 542 EUR im Monat mieten. Wer sich das nicht leisten kann ist selbst schuld, wenn er/sie unter den Hochbahngleisen, im Zelt oder in der Fabrikruine pennt. Aufgrund dieses “Vermietungskonzepts,” steht der Klotz auch zu 80% leer, nach den beleuchteten Fenstern zu schätzen.

Unwirschen Rächer_innen der Entrechteten bietet dieser charmante Nachkriegsbau großflächige, häufig gereinigte Wandflächen und zahlreiche Balkons in Wurfweite. Der unbewachte Fahrradständer am Haupteingang lockt durch ungeahnte Schmankerl für schließtechnisch Versierte.

Seid so gastfreundlich, den Mieter_innen ihren Aufenthalt so “authentisch” wie möglich zu machen. Sie freuen sich über Graffiti, Stinkbomben, Abfälle (vorzugsweise Bio) und ersatzlosen Fahrradumtausch. Schafft Arbeitsplätze in der Gebäudepflege, entlastet die Berliner Müllabfuhr, kurbelt den heimischen Fahrradeinzelhandel an und demonstriert authentische Willkommenkultur.“

 

und dann ist da auch noch ein Kommentar:

„Lasst Freunde, Bekannte, vertrauensselige Leute für ein Wochenende einmieten, kopiert den Schlüssel und macht nächtliche Besuche. Füllt Beton ins Klo und tobt euch mal aus“

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Vermummte schlagen Scheiben ein: Solidarität für «Rote Flora»

gefunden auf Indymedia

„Berlin (dpa/bb) – Eine Gruppe von etwa 20 Vermummten hat am Michaelkirchplatz in Berlin-Mitte mehrere Fensterscheiben von Wohnhäusern mit Eisenstangen eingeschlagen. Außerdem zündeten die Unbekannten in der Nacht zum Donnerstag ein Toilettenhäuschen auf der Straße an, wie die Polizei mitteilte. Parolen auf Häuserwänden beim Tatort lassen vermuten, dass es sich um eine Solidaritätsaktion für Hausbesetzer in Hamburg handelte. Am Samstag soll es in Hamburg eine große Demonstration gegen die mögliche Räumung des seit mehr als 20 Jahren besetzten linksalternativen Kulturzentrums «Rote Flora» geben.“

Fotos gibt es bei der Blöd.

…und das betroffene Objekt hat auch eine Homepage, während sich auf einem Blog einer Anwohnerin über die neu enstandenen Eigentumswohnungen geärgert wird (zu dem Zeitpunkt waren die Scheiben noch intakt).

 

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Kreuzberg: Wohnungsbesichtigungen

gefunden auf indymedia:

„Wir haben bei einigen Wohnungen in Berlin-Kreuzberg die Schlöser verklebt, weil die Mieten dort zu teuer sind (jeweils über 10 Euro/m² Kaltmiete). Damit versuchen wir Sand im Getriebe der Immobilienwirtschaft zu sein und freuen uns über die Gesichter der Makler*innen, die erst einmal den Schlüsseldienst rufen müssen, wenn sie bei einer Wohnungsbesichtigung überrascht feststellen, dass sich Sekundenkleber im Schloss befindet.

Grundsätzlich ist dies eine Aktionsform, die sich jeden Tag anbietet, denn die kapitalistische Stadtentwicklung bringt es mit sich, dass an allen Ecken und Enden Profit mit Häusern und Wohnungen gemacht wird. Die Folgen (Verdrängung, Zwangsräumungen, Obdachlosigkeit, etc.) werden von keinem Menschen mehr ernsthaft geleugnet – leider fehlt es allzu oft an Ansätzen, diese Entwicklung auch zu stören. Andere Aktivist*innen hatten im Sommer angeregt, massenhaft Schlösser teurer Wohnungen zu verkleben und die Idee finden wir gut, deshalb hier ( http://berlinerliste.noblogs.org/berlin-wohnungsbesuche-im-prenzlauer-berg/,  http://berlinerliste.noblogs.org/b-kreuzberg-wohnungsbesichtigungen/) mehr zu deren Beweggründen.

Da wir etwas langsamer sind, haben wir das erst jetzt im Dezember getan. Immerhin tragen wir damit etwas zum Adventskalender bei und servieren etwas Aktuelles für die „Berliner Liste“

Gleichzeitig möchten wir uns damit solidarisch mit dem Kampf um die Rote Flora in Hamburg zeigen. Wir rufen dazu auf, sich hier in Berlin, in Hamburg und überall aktiv gegen kapitalistische, rassistische, nationalistische und sonstwie herrschaftssichernde Strukturierung unseres Lebens und unserer Städte zu positionieren: Durch Diskussionen, offene Aktionen, mit Spektakel und Rambazamba, aber auch gern mal leise und still, z.B. durch Schösser verkleben.

Wir sehen uns am 21.12. in Hamburg!

Hier eine Auswahl der von uns betroffenen Unternehmen, inkl. Adressen. Sie alle sind Teil des Problems.

BerlinHaus Verwaltung GmbH
Prajs & Drimmer Gruppe
Friedrichstr. 30
10969 Berlin
tgl. 9-18 uhr geöffnet

Osiris GmbH 4 Co KG
Herr R. Härdter
Arndtstr. 34
10965 Berlin

Tækker Immobilienverwaltung GmbH
Paul-Lincke-Ufer 41 Hof I 4. OG
10999 Berlin
Autos im Hinterhof, Firmenschild/Schaukasten an der Straße

Akelius GmbH
Leibziger Str. 14
10117 Berlin“

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Adventskalender: Jeden Tag ein Türchen!

gefunden hier.

Eine sehr schöne Idee, um die triste Adventszeit mit Leben zu füllen, haben wir auf Plakaten und dem „Wir-bleiben-Alle“-Blog entdeckt.

Die vielen dunklen Tage und langen Nächte erscheinen uns sehr geeignet, weiterhin aktiv gegen Steigende Mieten und die kapitalistische Stadt zu sein.

Hier Auszüge aus dem Aufruf:

Warum wir es richtig finden, zu dieser Form des zivilen Ungehorsams zu greifen:

Besetzungen scheinen uns das letzte Mittel überhaupt noch Wohnraum zu finden. Durch eine neoliberale Wohnungspolitik, die systematisch Wohnmöglichkeiten für große Teile der Bevölkerung vernichtet und auch beim Neubau diese nicht beachtet, muss nun wohl zur Selbstermächtigung gegriffen werden.

Wie sonst sollte man sich noch gegen die Verdrängung durch Privatisierung und Finanzialisierung, steigende Mieten und rassistische Ausgrenzung wehren?

Die Gruppe der prekär Wohnenden umfasst alle, die bereits wohnungslos oder zwangsgeräumt sind, die von Zwangsräumung bedroht sind, die sich aufgrund ihres Einkommens die Mieten nicht mehr leisten können und deshalb ihre Viertel verlassen müssen. Die Verdrängung hat mittlerweile ganz Berlin erfasst. weiter

 

 

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Tempelhof-Bebauung

gefunden auf www.tagesspiegel.de

Wie sehr die Berliner Politik den Stadtumbau zugunsten von Profitinteressen vorantreibt, zeigt sich nicht zuletzt auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Hier schafft die Politik Tatsachen über die Interessen von Anwohner*innen hinweg. Kein Wunder also, dass die Scheiben des Selbstdarstellungs-Pavillons nicht mehr ganz heile sind. Der Wachschutz (Dussmann Gruppe) scheint niemanden erwischt zu haben.

Mehr findet ihr im Artikel „Auf dem Tempelhofer Feld flog der erste Stein“.

Falls ihr weitere Infos und Adressen habt, schickt sie uns doch zu oder postet sie in die Kommentarspalte.

 

 

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[ B ] Angriff auf Quatier 18

gefunden auf linksunten:

„Berlin – Friedrichshain: nächtliche Attacke gegen Verdrängungsobjekt.

Wir haben in der Nacht vom 3.11. zum 4.11. den Bauleitungscontainer vom Quartier 18 ( Neue Bahnhofsstr.) entglaßt und mit Farbe verschönert.

Dieser Angriff richtet sich gegen ein weiteres Luxus-Projekt, wo 2-4 Raum Wohnungen ab einem Kaufpreis von 157.599,00 € angeboten werden.

http://www.immonet.de/angebot/21880841

Wir bleiben wütend und warten nur auf den Tag an dem ihr die Scheiben einsetzt.

Bis dahin gibt es noch eine Menge anderer Ziele, Check: http://berlinerliste.noblogs.org/

Als Anregung auch nen kleines Video von der Firma

 http://www.youtube.com/watch?v=XsalSI0rzRk

Wir Bleiben Alle   (A)“

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Bundesweit über 10.000 Leute auf der Straße

Pres­se­er­klä­rung des bun­des­wei­ten Netz­werks „Keine Profite mit der Miete“ vom 28. Sep­tem­ber:

Über 10.​000 Men­schen gehen bun­des­weit gegen stei­gen­de Mie­ten und Ver­drän­gung auf die Stra­ße. Unter dem Motto „Keine Pro­fi­te mit der Miete“ be­tei­lig­ten sich heute über 10.​000 Men­schen aus 12 deut­schen Städ­ten an Ak­tio­nen und De­mons­tra­tio­nen.

Mehr hier.

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Mieter sticht auf seine Vermieterin ein

gefunden auf Märkische Oderzeitung

„Offenbar, weil sie ihm die Wohnung in Berlin gekündigt hatte, hat ein 58-Jähriger in Hohen Neuendorf am Freitagnachmittag auf seine Vermieterin und einen Mann eingestochen. Beide wurden schwer verletzt. Der Berliner wurde wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags in zwei Fällen festgenommen.

Norbert Ö., der keinen Beruf hat, hatte seine Vermieterin in der Bruno-Schönlank-Straße in Hohen Neuendorf wegen eines Mietstreits aufgesucht, berichtet die Polizei. Er wollte die Wohnung nicht räumen. Neben der 70-jährigen Vermieterin befand sich ein 64-jähriger Mann dort. Unter einem Vorwand lockte der Täter den Mann ins Badezimmer der Wohnung. Als dieser die Toilette betrat, stach Ö. mehrfach mit einem Küchenmesser, das er zuvor aus der Küche der Vermieterin genommen hatte, auf ihn ein und verletzte ihn lebensgefährlich. Als die Vermieterin zu Hilfe kam, wurde auch sie mit dem Messer verletzt. Die Opfer konnten sich dann in einem Raum des Hauses verstecken und die Polizei alarmieren. Noch vor Ort wurde der Berliner verhaftet. Nach einer Notoperation ist das Opfer außer Lebensgefahr. Die Mordkommission ermittelt.“

 

 

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[B] Kreuzberg: Wohnungsbesichtigungen

gefunden auf linksunten

„Nachdem Anfang der Woche die Türen einiger leer stehender teurer Wohnungen im Prenzlauer Berg verklebt worden sind, haben wir das auch in Kreuzberg gemacht. Damit folgen wir dem anonymen Sommerlochaufruf (http://berlinerliste.noblogs.org/sommerloch-aufruf/) und möchten gleichzeitig zur Teilnahme an der Mieten-Demo am 28.09.13 aufrufen. Denn gemeinsam werden wir uns die Stadt zurückholen!!!

Wir alle wissen, worum es geht, wenn in unserer Nachbarschaft plötzlich Wohnungen saniert werden und im Anschluss für 10 Euro/m² oder mehr im Angebot sind. Dies treibt den Mietspiegel insgesamt in die Höhe und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir selbst an der Reihe sind und es heißt: höhere Miete, Schikanen, vielleicht auch Zwangsräumung. Denn egal was die Parteien im Wahlkampf daherreden: am Ende werden sie das im Kapitalismus heilige Profitprinzip mithilfe des staatlichen Polizeiapparats durchsetzen. Wir haben es gesehen: ob in der Lausitzer 8, bei Rosemarie F., bei den vielen, die allein bleiben, wenn Gerichtsvollzieher*innen vor der Türe stehen.

Genauso wissen wir, wie schwierig es ist, gegen die kapitalistische Stadtumstrukturierung vorzugehen und waren deshalb sehr froh zu sehen, dass andere Menschen in dieser Stadt manchmal gute Ideen haben: https://linksunten.indymedia.org/de/node/94786

Hier haben einige Leute damit angefangen bei teuren Neuvermietungen durch Zukleben der Schlösser das Geschäft mit dem Wohnen zu stören. Wir haben über diese Aktionsform nachgedacht und finden sie inspirierend, da sie einfach und unauffällig durchgeführt werden kann. Sie ist wenig spektakulär, kann aber, wenn sie massenhaft geschieht, Sand im Getriebe sein.

Da die „autonomen Gruppen Berlin“ das aber leider nur im Prenzlauer Berg getan haben, sind wir nun spontan durch Kreuzberg gezogen und haben dort bei einigen Dachgeschosswohnungen, Lofts, sanierten Etagenwohnungen, die für teils 15 Euro/m² im Angebot waren, Schlösser verklebt und Nachrichten an den Türen hinterlassen. Auch ein Ladenlokal im Gräfekiez, in dem sich vormals eine Eckkneipe befunden hatte, die wegen zu hoher Mieten ausziehen musste, haben wir verschlossen. So hoffen wir, dass einige Wohnungsbesichtigungen sowohl für die Makler*innen als auch für die interessierten Besserverdienenden dadurch gestört werden konnten, dass sie vor verschlossenen Türen standen, umdrehen und/oder die Türen aufbrechen lassen mussten.

Betroffen von unserer kleinen Sabotage-Runde sind dieses Mal 10 Objekte. Besonders gerne haben wir „Inh. HARTMUT KULUS – DER KIEZMAKLER – Immobillienservice Berlin“, Engler Immobilien oder DWH darauf aufmerksam gemacht, dass deren Profite mit unserer Miete gemacht werden. Und wir bereit sind, sie dabei zu stören. Und das werden wir bald wieder tun.

Zuletzt freuen wir uns auf eine großartige Demo am 28. September, auf bunte und kreative Aktionen drum herum und den ganzen Herbst und Winter lang.“

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Berlin: Wohnungsbesuche im Prenzlauer Berg

gefunden auf linksunten:

„Wir haben heute mehrere leerstehende sanierte Wohungen im Prenzlauer Berg besucht und die Schlösser von außen mit Sekundenkleber zugeklebt. Diese Wohungen befinden sich alle in einem Kiez der in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung erlebt hat, unter dem Niedrigverdiener_Innen gelitten haben und aus ihreren Wohungen und ihrem Kiez verdrängt worden sind.

Von vielen verschiedenen Firmen wurden um die zwanzig Wohungen aufgesucht unter anderem von Real Estate und Zilins-Immobilien.

Die Aktion lässt sich wiederholen und ist simpel in der Durchführung. Alles was ihr braucht sind ein paar Menschen, Handschuhe und Sekundenkleber. Der Sekundenkleben wird von außen in das Schloss gespritzt und wenn er getrocknet ist gibts kein Reinkommen mehr. Eignen tun sich hierfür übrigens Häuser in denen nicht so viel Betrieb ist (zum Beispiel Baurbeiten etc.).

Mit dieser Aktion wehren sich Nachbar_Innen und Mieter_Innen gegen steigende Mieten und Verdrängung und kämpfen für den Erhalt ihres Wohnraums.

Gegen Aufwertung und Verdrängung! BerlinerListe vervollständigen!“

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[B] Solidarität mit den Betroffenen der Hausdurchsuchungen – „Aktion Karl-Marx-Str“ eingefärbt

gefunden auf linksunten:

„Wir haben in der Nacht vom 17. auf den 18. August das Büro der „Aktion Karl-Marx-Str.“ (Aktion KMS)in der Richardstr. in Berlin-Neukölln eingefärbt. Anlass waren die Hausdurchsuchungen bei Weggefährt_innen diese Woche, Ursache die Verwandlung der Karl-Marx-Str in eine einfach zu konsumierende und überwachende Einkaufsmeile und die zerstörung umliegender Nachbarschaften. Die Aktion KMS ist an diesem Prozess maßgeblich beteiligt und funktioniert quasi als Schnittstelle zwischen Kapital, Politik und Nachbarschaft. Mit vermeintlicher Bürger_innenbeteiligung versucht sie sich zu legitimieren, ihre Arroganz und auf was sie eigentlich abzielt zeigt sich jedoch allein schon an der (ehemaligen) Fassade des Büros: „jung, bunt, erfolgreich“ und ähnliche Schlagwörter standen darauf. Nun nicht mehr.

Wir glauben nicht, dass wir damit einen großen Schritt für diese Nachbarschaft getan oder unsere Feinde sonderlich getroffen haben. Doch wir denken, dass die Aktionen, die als Anlass der Durchsuchungen dienten, ihre Militanz nicht in dem Spektakel ihrer Durchführung haben, sondern viel eher darin, dass sich ei e große Gruppe an Menschen zusammengefunden hat und entschlossen in den Angriff übergeht. Genau darum geht es uns.

Wir haben uns von diesen Aktionen inspirieren lassen.

Alles was es benötigte, war eine Handvoll Freund_innen, die sich vertrauen und offen miteinander reden können, sowie ein gutes Ziel. Dank an dieser Stelle an die Aktion KMS, eure Baustelle am Platz der Stadt Hof hat uns die beste Deckung für unseren Angriff gegeben. Wir haben Wasserbomben mit Frbe nd Wasser gefüllt. Vorher am Besten die Wasserbombem am Wasserhahn etwas dehnen. Das Farb/Wasser-Gemisch in eine Spüliflasche füllen und die Ballons rüberstülpen. So lassen sie sich einfach befüllen. Tragt dabei Latexhandschuhe, um Fingerabdrücke zu vermeiden und macht das Ganze an einem einfach zu reinigendem Ort (beseitigt wirklich alles Farbspritzer und beseitigt allen Müll). Macht euch Gedanken, wie ihr die Aktion am Besten durchführen könnt.

Wir hätten die Farbbomben auch einfach im Vorbeispazieren schmeißen können, doch haben wir bei der Durchführung Wert darauf gelegt, alles möglichst professionell durchzuführen. Denn beim nächsten Mal sind es vielleicht nicht nur Farbbomben…

Grüße an all die Umtriebigen da draußen in der Nacht!
Solidarität mit den Betroffenen der Repressionen!
Bildet Banden und übt den Aufstand!
Neukölln beißt zurück.

P.S.: Wir sind besorgt über den aktuellen Mangel an Bewegung in Berlin. Wir bemerken die zahlreichen Angriffe auf unsere Leben sowie die unserer Weggefährt_innen. Hausdurchsuchungen, (rassistische) Polizeikontrollen in Straßen und Parks, Mietkosten, hetzende und mordende Neonazis und der dahinter stehende rassistische Mob, Polizei und Militär die die Aufstandsbekämpfung proben, Politiker_innen und Stellvertreter_innen überall, vom Parlament bis zum eigenen Camp. Diese Angriffe sind so zahlreich und umfassend, dass wir nicht mehr nur in kleinen Teilbereichen kämpfen können. Wir müssen es schaffen, auf allen Ebenen widerstand zu leisten und anzugreifen. Dies kann nur durch Experimentieren gelingen.“

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Sa 28.9.: Wem gehört Berlin? Aufruf zur Aktionsdemo

gefunden auf wirbleibenalle:

„Wem gehört Berlin? Aufruf zur Aktionsdemo am Samstag, 28. September
Bundesweiter Aktionstag vom Bündnis “Keine Rendite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!”

In Berlin hat sich eine lebendige Stadtpolitik von Unten entwickelt. Die vielen kleinen und großen Konflikte gehören trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammen. Das zu zeigen, ist zentrales Ziel der Aktionsdemo, die am 28. September durch Kreuzberg und Friedrichshain rockt. Die Demo ist Teil eines Bundesweiten Aktionstages, denn Berlin steht nicht allein mit Problemen wie unsinnige und teure Großprojekte, steigende Mieten und Verdrängung oder die zunehmende Privatisierung der Stadt. Die Demo wird von Leuten aus unterschiedlichen stadtpolitischen Zusammenhängen vorbereitet. Wir wollen ein neues Format wagen und gemeinsam schwitzen statt schlurfen! Also Fahrrad anschließen und das fancy Schweißband nicht vergessen.

Was ist das Problem?

Die Turnhalle ist schon lange gesperrt wegen dem Loch im Dach, aber dafür gibt’s bald ein neues Stadtschloss! Kostet auch nur 620 Millionen Euro. Die Mieten steigen und steigen, arme Menschen werden aus der Innenstadt verdrängt und zwangsgeräumt. Dafür kann nun aber auch in Neukölln luxuriös gewohnt werden. Das Jugendzentrum steht vor dem Aus, aber wer braucht das schon?

Die Fahrpreise für Bus und Bahn steigen mal wieder an, aber dafür kommt ja die A100. Es gibt halt noch nicht genügend Autoverkehr und für 500 Millionen bekommen wir die quasi geschenkt! Strom­ und Wasserpreise ziehen weiter an, aber dank unbezahlter Mehrarbeit und Zweit­ und Drittjob haben wir eh nicht die Zeit, die Kohle anderweitig auszugeben. Ein Glück, Freizeit haben überfordert mich eh. Dich nicht?

Vorfahrt für Verwertungsinteressen

Berlin, auf dem Weg zur Stadt der Reichen und Schönen. Du hast keinen gut bezahlten Job, keine Millionen geerbt? Na dann pack schon mal, am besten bevor die Gerichtsvollzieherin klingelt und man dich im Namen des deutschen Rechtsstaats auf die Straße wirft. Berlin wird verwertet und zwar gründlich. Ob Wohnen, Bildung, Mobilität, Energie­, Wasser­ oder Gesundheitsversorgung ­ überall herrscht das selbe Prinzip: an menschlichen Grundbedürfnissen wird Geld verdient.

„be Berlin“ gilt nicht für alle

Wem gehört Berlin? Diese Frage wird jeden Tag an vielen Orten und auf verschiedene Weise gestellt. Wenn du einen ausländischen Nahmen hast wird es schon mal schwierig, eine Wohnung zu finden. Oder vielleicht hast du keinen deutschen Pass? Dann kannst du nicht wählen, vielleicht ist es dir auch verboten zu arbeiten. Es kann dir passieren, dass du morgen früh von der Polizei geweckt, verhaftet und abgeschoben wirst. Rassistische Polizeikontrollen gehören zum Alltag für Menschen, die nicht weiß sind.

Ungehorsam sein ­ in Berlin und anderswo

Überall gibt es mutige Menschen, die sich quer stellen. Die sich gegen Abschiebung und Residenzpflicht engagieren, die ungehorsam sind gegenüber dem Jobcenter, die sich gegen unbezahlte Mehrarbeit oder Schikanen vom Chef zur Wehr setzen, die nach Erhalt der Modernisierungsankündigung erstmal eine Hausversammlung organisieren. Der Blick über den Tellerrand zeigt, dass sich in Ländern wie Brasilien, Ägypten oder der Türkei machtvolle soziale Protestbewegungen entwickelt haben. Menschen werden massenhaft aktiv und setzen sich zum Teil unter großen persönlichen Risiken für gesellschaftliche Veränderungen ein. Trotz der Unterschiedlichkeit der konkreten Problemlagen, der Themen und Aktionsformen wollen wir unseren Protest im Kontext der sozialen Auseinandersetzungen verorten, die anderswo auf dem Planeten gegen kapitalistische Verwertung und für emanzipatorische Ziele geführt werden.

Mitten drin statt außen vor!

Mit der Aktionsdemo am 28. September wollen wir Lust machen, bei Gruppen und Projekten vorbei zu schauen, sich einzumischen und den eigenen Kiez zu unterstützen. Darum bitten wir Mieter_innen­ und Stadtteilinitiativen, politische Gruppen und Projekte auf der Demo mit ihren Themen sichtbar zu sein und sich, wenn möglich, in die Vorbereitung des thematisch nahe liegenden Aktionspunktes einzubringen (Planungs­- und Koordinierungsstreffen: Mi., 28.08, 18 Uhr, Köpi).

Konkurrenz und Vereinzelung setzen wir die Solidarität für eine ganz andere Stadt entgegen. Eine Stadt in der Menschen gleichberechtigt zusammen leben, egal woher sie kommen.

Gegen den Ausverkauf Berlins!

Wir wollen uns um 14:00 Uhr am Lausitzer Platz sammeln. Folgende Route ist geplant:
Lausitzer – Reichenberger – Glogauer – Wrangel – Tabor – Schlesische – Skalitzer – Oberbaumbrücke – Warschauer – Revaler – Simon-Dach – Wühlisch – Gärtner – Boxhagener PlatzWem gehört Berlin? Aufruf zur Aktionsdemo am Samstag, 28. September
Bundesweiter Aktionstag vom Bündnis “Keine Rendite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!”

In Berlin hat sich eine lebendige Stadtpolitik von Unten entwickelt. Die vielen kleinen und großen Konflikte gehören trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammen. Das zu zeigen, ist zentrales Ziel der Aktionsdemo, die am 28. September durch Kreuzberg und Friedrichshain rockt. Die Demo ist Teil eines Bundesweiten Aktionstages, denn Berlin steht nicht allein mit Problemen wie unsinnige und teure Großprojekte, steigende Mieten und Verdrängung oder die zunehmende Privatisierung der Stadt. Die Demo wird von Leuten aus unterschiedlichen stadtpolitischen Zusammenhängen vorbereitet. Wir wollen ein neues Format wagen und gemeinsam schwitzen statt schlurfen! Also Fahrrad anschließen und das fancy Schweißband nicht vergessen.

Was ist das Problem?

Die Turnhalle ist schon lange gesperrt wegen dem Loch im Dach, aber dafür gibt’s bald ein neues Stadtschloss! Kostet auch nur 620 Millionen Euro. Die Mieten steigen und steigen, arme Menschen werden aus der Innenstadt verdrängt und zwangsgeräumt. Dafür kann nun aber auch in Neukölln luxuriös gewohnt werden. Das Jugendzentrum steht vor dem Aus, aber wer braucht das schon?

Die Fahrpreise für Bus und Bahn steigen mal wieder an, aber dafür kommt ja die A100. Es gibt halt noch nicht genügend Autoverkehr und für 500 Millionen bekommen wir die quasi geschenkt! Strom­ und Wasserpreise ziehen weiter an, aber dank unbezahlter Mehrarbeit und Zweit­ und Drittjob haben wir eh nicht die Zeit, die Kohle anderweitig auszugeben. Ein Glück, Freizeit haben überfordert mich eh. Dich nicht?

Vorfahrt für Verwertungsinteressen

Berlin, auf dem Weg zur Stadt der Reichen und Schönen. Du hast keinen gut bezahlten Job, keine Millionen geerbt? Na dann pack schon mal, am besten bevor die Gerichtsvollzieherin klingelt und man dich im Namen des deutschen Rechtsstaats auf die Straße wirft. Berlin wird verwertet und zwar gründlich. Ob Wohnen, Bildung, Mobilität, Energie­, Wasser­ oder Gesundheitsversorgung ­ überall herrscht das selbe Prinzip: an menschlichen Grundbedürfnissen wird Geld verdient.

„be Berlin“ gilt nicht für alle

Wem gehört Berlin? Diese Frage wird jeden Tag an vielen Orten und auf verschiedene Weise gestellt. Wenn du einen ausländischen Nahmen hast wird es schon mal schwierig, eine Wohnung zu finden. Oder vielleicht hast du keinen deutschen Pass? Dann kannst du nicht wählen, vielleicht ist es dir auch verboten zu arbeiten. Es kann dir passieren, dass du morgen früh von der Polizei geweckt, verhaftet und abgeschoben wirst. Rassistische Polizeikontrollen gehören zum Alltag für Menschen, die nicht weiß sind.

Ungehorsam sein ­ in Berlin und anderswo

Überall gibt es mutige Menschen, die sich quer stellen. Die sich gegen Abschiebung und Residenzpflicht engagieren, die ungehorsam sind gegenüber dem Jobcenter, die sich gegen unbezahlte Mehrarbeit oder Schikanen vom Chef zur Wehr setzen, die nach Erhalt der Modernisierungsankündigung erstmal eine Hausversammlung organisieren. Der Blick über den Tellerrand zeigt, dass sich in Ländern wie Brasilien, Ägypten oder der Türkei machtvolle soziale Protestbewegungen entwickelt haben. Menschen werden massenhaft aktiv und setzen sich zum Teil unter großen persönlichen Risiken für gesellschaftliche Veränderungen ein. Trotz der Unterschiedlichkeit der konkreten Problemlagen, der Themen und Aktionsformen wollen wir unseren Protest im Kontext der sozialen Auseinandersetzungen verorten, die anderswo auf dem Planeten gegen kapitalistische Verwertung und für emanzipatorische Ziele geführt werden.

Mitten drin statt außen vor!

Mit der Aktionsdemo am 28. September wollen wir Lust machen, bei Gruppen und Projekten vorbei zu schauen, sich einzumischen und den eigenen Kiez zu unterstützen. Darum bitten wir Mieter_innen­ und Stadtteilinitiativen, politische Gruppen und Projekte auf der Demo mit ihren Themen sichtbar zu sein und sich, wenn möglich, in die Vorbereitung des thematisch nahe liegenden Aktionspunktes einzubringen (Planungs­- und Koordinierungsstreffen: Mi., 28.08, 18 Uhr, Köpi).

Konkurrenz und Vereinzelung setzen wir die Solidarität für eine ganz andere Stadt entgegen. Eine Stadt in der Menschen gleichberechtigt zusammen leben, egal woher sie kommen.

Gegen den Ausverkauf Berlins!

Wir wollen uns um 14:00 Uhr am Lausitzer Platz sammeln. Folgende Route ist geplant:
Lausitzer – Reichenberger – Glogauer – Wrangel – Tabor – Schlesische – Skalitzer – Oberbaumbrücke – Warschauer – Revaler – Simon-Dach – Wühlisch – Gärtner – Boxhagener Platz“

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Erste Aktion innerhalb des Sommerlochaufrufs…

gefunden auf linksunten:

„[B] Scheibendesign in Mitte

In der Nacht vom 4. auf den 5. August, haben wir den Neubau mit seinen Eigentumswohnungen an der Ecke Adalbertstraße/Engeldamm mit Bitumen verschönert und etwas Glas knacken lassen.
Wir geben damit u.a. eine kleine Antwort auf die Zwangsversteigerung der Wagenplatze der Köpi, welche heute im Amtsgericht Mitte stattfand. Bereits im Februar wurde ein Teil des Areal verkauft. Das ist leider nur der Anfang. Wenn Mensch sich die von der Berzirksverordnetenversammlung bereits abgesegneten Sanierungspläne für die Nördliche Luisenstadt anschaut, wird schnell klar wer hier die Strippen zieht. Die Inverstoren sollen es aber nicht ganz so leicht haben – daher unsere Aktion. Gleichzeitig stellen wir jeden einzelnen Splitter und Tropfen in den Kontext der Berliner Liste und hoffen andere bis zum WBA-Aktionstag am 28. September zu motivieren!

autonome gruppen“

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Sommerloch-Aufruf

gefunden auf linksunten:

Nach den recht massiven Mobilisierungen gegen Zwangsräumungen im Frühjahr sowie einer vielseitigen Kampagne rund um die „Berliner Liste – Mieter*innen stressen zurück“ ist es leider recht ruhig in diesen warmen Monaten geworden. Ausgerechnet tägliche Presseorgane machen uns aber darauf aufmerksam, dass auch im Sommer der Kapitalismus nicht im Urlaub ist, sondern die Stadt weiter unsozial umgebaut wird.

 

Aufruf für ein buntes Sommerloch!

 

Nachdem die Choriner Höfe eröffnet wurden haben Farbbeutel und Steine ihrem Unmut darüber Ausdruck verliehen, woraufhin die Presse sich einige Tage der Wut und Militanz von Gentrifizierungsgegner_innen widmete.

Im gleichen Zeitraum wurde eine Bundesweite Statistik bekannt nach der immer mehr Menschen aufgrund steigender Mieten in Armut geraten.

Der Widerspruch zwischen Haus- und Wohnungseigentümer_innen auf der einen Seite und Mieter_innen und Wohnungslosen auf der anderen verschärft sich! Die letzteren zahlen immer mehr Geld während die Löhne maximal stagnieren. Alles nix neues…

Oder doch was neues?

Natürlich, denn, wenn der soziale Angriff von oben stärker wird, muss eben auch im Sommerloch etwas geschehen, was den Ablauf stört.

Deshalb fordern wird hiermit alle Mitstreitenden auf, dieses Sommerloch mit kleinen Aktionen zu füllen.

Dabei finden wir den Ansatz den die „Berliner Liste“ hatte attraktiv:

Wir schlagen als Zieldatum die Demo am 28.09 …. vor und hoffen, dass bis dahin 10 kreative Aktionen geschehen, die der kapitalistischen Ordnung in dieser Stadt Sand ins Getriebe streuen.

Wir werden die Augen offen halten und die Aktionen zum Ende des Sommers zusammenfassen.

Vielleicht kann auch die Berliner Liste unseren Aufruf veröffentlichen.

 

Für einen heißen Sommer!

Für eine rebellische Stadt von unten!

Für die Anarchie!

 

Autonome Gruppe“

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Wir zum Sommerloch-Aufruf

Wir werden auch im September unsere Dokumentationstätigkeiten fortsetzen und dem Sommerloch-Aufruf (http://anonym.to/?https://linksunten.indymedia.org/de/node/91532) eine Plattform bieten.

Und das schreibt die Presse:

„Nur eine kurze Zeit blieben sie unbemerkt: Die Reichen in den Choriner Höfen. Helle Prunkkasernen aus Beton, Glas und Stahl. Der Quadratmeter kostet hier bis zu astronomische 5000 Euro. Am Dienstag die erste linke Attacke. Es flogen Farbbeutel an die Fassade, Fenster wurden zertrümmert.

Verständnis hin, Verständnis her. Steine und Farbbeutel sind einfach kein Statement. Auch nicht, wenn sie womöglich Ausdruck schierer Verzweiflung sind. Wut über die Verdrängung der Alteingesessenen in den Ur-Berliner Kiezen, die jetzt die Upperclass mit Luxus-Neubauten wie in dem Ensemble an der Zehdenicker Straße locken. „Oma Kasupke“ dagegen muss an den Stadtrand flüchten, weil die Mieten deshalb auch in den Nachbar-Altbauten steigen.

Gegen 2.40 Uhr gerieten die Choriner Höfe ins Visier von Vermummten. Anwohner hörten Gegenstände gegen die Fassade klatschten, riefen die Polizei. Auch 18 Scheiben eines Cafés gingen zu Bruch. Gegen eine schnelle Festnahme jedoch hatten sich die Täter gewappnet und die umliegenden Straßen mit sogenannten Krähenfüßen gespickt. Sie entkamen, zertrümmerten noch fix die Frontscheibe eines geparkten Porsches. Ein Fall für den Staatsschutz.

Nach dieser Anschlags-Premiere könnten den Choriner Höfen weitere drohen. Um das zu verhindern hatte die Polizei verschwiegen, dass der Tatort eine der teuersten Luxus-Wohnanlagen der Hauptstadt ist. Ein Penthouse für 2,1 Mio. Euro ist dort übrigens noch zu haben.“

Sabine Scholl (http://anonym.to/?http://www.zeit.de/2013/31/forensische-linguistik)
wünschen wir viel Spaß beim lesen aller Bekenner_innenschreiben…

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eine weitere Aktion

gefunden auf linksunten:

[B] Militante Aktion gegen Choriner Höfe

Wir haben kein Bock mehr auf eure Luxusghettos, eure Luxusautos, eure Luxusläden!

Daher wurden gestern Nacht die Choriner Höfe, ein Cafe und ein Porsche angegriffen. Zudem wurden Krähenfüße gegen die Bullen eingesetzt.

In einem Kiez der als Komplett durchgentrifiziert gilt, bildet das Luxusobjekt soetwas wie die Kirsche auf der Torte der Stadtumstrukturierung.

Dieses Schlaraffenland voller Bio-Märkte und Nobelkarossen verdirbt uns und allen anderen ohne pralle Brieftasche schon seit langem den Appetit!

Die Aktion ist auch eine Antwort auf die Zwangsräumung gestern Morgen in Spandau und die Bullen, die treu, Befehlen gehorchend Menschen auf die Straße werfen.

Es gilt immer noch 1 Million Sachschaden pro Räumung!

Linie 206, Baiz, KvU und AZ Köln bleiben!

Berliner Liste vollenden – Autonome Gruppen

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Zwangsräumung verhindern kämpft weiter

gefunden auf zwangsräumungverhindern:

Heute wurde mit zweistündiger Verzögerung die Zwangsräumung von Tom im Pillnitzer Weg 15, in Spandau- Staaken, mit staatlicher Gewalt durchgesetzt. Vermieter ist die Ypsilon- Liegenschafts-Verwaltungs- GmbH.

Etwa 70 Nachbar*innen und Aktivist*innen des Bündnis Zwangsräumung Verhindern versammelten sich um acht Uhr morgens, um mit einer Sitzblockade die Zwangsräumung zu verhindern.
Die anrückenden Polizeikräfte entschieden sich in Anbetracht der vielen Menschen vor dem Hauseingang, sich zunächst zur Beratung mit der Gerichtsvollzieherin zurückzuziehen und Verstärkung anzufordern.
Währenddessen rief Tom beim Gericht an und erhielt leider die Nachricht, dass sein Antrag auf Räumungsschutz abgelehnt wurde.

Daraufhin suchten Tom und Aktivist*innen des Bündnisses ZRV erneut das Gespräch mit der Hausverwaltung. Diese bestand aber auf die Durchsetzung des Räumungstitels und nahm damit Toms Obdachlosigkeit billigend in Kauf.

Nachdem die Versuche gescheitert waren, die Räumung auf Verhandlungs- und juristischem Wege zu verhindern, formierte sich die Sitzblockade vor dem Haus und im Treppenhaus.
Die Polizist*innen verschafften sich Zugang über die Kellerräume der angrenzenden Hauseingänge.
Dann spielten sich teilweise chaotische Szenen im Treppenhaus ab: Die Polizei rannte in die Sitzblockade, trat dabei auf Blockierende und versuchte gleichzeitig von innen, die Menschen aus dem Haus zu drängen, dabei schubsten sie Menschen die Treppen herunter. Es gab einige leichte Verletzungen.
Die Blockiere*innen skandierten „Ihr macht Leute obdachlos!“ und „Runter mit der Uniform, runter mit der Miete, keine Gewalt für hohe Rendite!“ Erst um etwa 9:30 Uhr war die Blockade geräumt. Anschließend wurde auch die Gerichtsvollzieherin über den Kellerweg zur Wohnung gebracht, wo sie die Zwangsräumung vollstreckte.
Die gewalttätige Durchsetzung der Räumung zeigt, wie in der kapitalistischen Stadt das Eigentumsrecht über das Menschenrecht auf Wohnen gestellt wird. Tom ist in einer Mieterinitiative organisiert, dies nahm die Ypsilon zum Anlass, ihm mehrere fristlose Kündigungen auszusprechen.

Das Bündnis Zwangsräumung Verhindern ist wütend, dass Tom nun obdachlos ist. Er fuhr zusammen mit Unterstützer*innen anschließend zur Wohnhilfe, um ein Zimmer für die heutige Nacht zu bekommen.
Für Tom war es wichtig, dass seine Zwangsräumung nicht still und leise passiert, sondern von öffentlichen Protest begleitet würde. Viele Nachbar*innen solidarisierten sich mit ihm. Der Protest gegen Verdrängung ist hiermit am Stadtrand angekommen.

Wie die Blockierer*innen zwischenzeitlich erfuhren, fand am selben Tag in der Nachbarschaft noch eine 2. Räumung statt. Dies reiht sich in die Berichte von Anwohner*innen ein, die erzählten, dass in letzter Zeit vermehrt Zwangsräumungen vollzogen wurden.
Dagegen wehrt sich das Bündnis Zwangsräumung Verhindern: Zwangsräumungen sind die gewalttätigste Form der Verdrängung.

Das Bündnis Zwangsräumung Verhindern wird auch in Zukunft überall Widerstand gegen Zwangsräumungen organisieren.
Für heute um 18 Uhr wird am Rathaus Spandau eine Protestdemonstration gegen Toms Zwangsräumung stattfinden.

Vorangegangene Pressemitteilung: http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/2013/07/14/pressemitteilung-zur-zwangsraeumung-in-berlin-staaken-am-montag/

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Aktionswoche von WBA(neu)

gefunden auf mietenstopp.blogsport.de

Vom 22. bis 29. Juni wird in derzeit 11 Städten eine bundesweite Aktionswoche gegen steigenden Mieten, Verdrängung, Verarmung und Zwangsräumung, kurzum: den ganzen kapitalistischen Wahnsinn, durchgeführt. Auch in Berlin beteiligen sich zahlreiche Projekte, Mieter- und Stadtteilinitiaven mit Demonstrationen, Konzerten, Veranstaltungen und Lesungen (siehe hierzu auch Termine ).
Die Mieten in vielen Städten explodieren, unkommerzielle Projekte wie soziale Zentren, Jugendclubs, besetze Häuser oder Bauwagenplätze sind bedroht. Menschen, die sich die hohen Mieten nicht leisten können oder wollen, werden aus den Innenstädten verdrängt, die soziale Ungerechtigkeit nimmt weiter zu. Auch in schrumpfenden Regionen verschlechtert sich die Lage der MieterInnen: Investitionen in Wohnungen und sonstige Infrastruktur „lohnen“ sich dort nicht mehr und bleiben deshalb aus.
Investitionen in Immobilien galten im Kapitalismus immer schon als lohnenswert. Sie versprechen Krisensicherheit in einem System, was ohne Krisen nicht auskommt. In er aktuellen Immobilien- und Finanzkrise haben deutsche Immobilien nun mehr denn je das Image des sicheren „Betongolds“. Geld lässt sich dort nicht nur sicher „parken“. Wo Mietsteigerungspotential ist, lockt auch Profit. Das hat zur Folge, dass für die Mieter_innen die Lebenshaltungskosten stark steigen und sie immer häufiger unfreiwillig ihre Wohnung verlassen müssen. Dass für sie ihr Zuhause, ihr Zufluchtsort und Lebensmittelpunkt auf dem Spiel steht, hat in dieser Rechnung keinen Platz.
Die Politik hat die zunehmende Wohnungsnot lange geleugnet und stattdessen öffentliche Wohnungsbestände privatisiert. Das Mietrecht wurde noch dieses Jahr verschärft. Die (Innen)städte werden von den Verantwortlichen gezielt „aufgewertet“. Sie sind nicht mehr Orte zum Wohnen, zum Begegnen und zur Kommunikation, sondern „Standorte“ in der kapitalistischen Konkurrenz um Investoren, kaufkräftige TouristInnen und Co. Wer nicht zahlen kann, muss weg. Zum Weiterlesen Bundesweite Aktionswoche „Kein Profit mit der Miete – die Stadt gehört allen“.

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Berliner Liste läuft weiter!

Da melden wir uns doch noch einmal kurz zu Wort. Das lief ja alles recht gut mit den Aktionen rund um den Mietspiegel. Daher werden auch wir unsere dokumentarische Arbeit fortsetzen, um den Protest und Widerstand von Mieter*innen weiterhin sichtbar zu machen. Über die, von uns dokumentierte, vielfältige Beteiligung haben wir uns gefreut. Die Berliner Liste läuft weiter. Vermutlich wird sich auch bald wieder ein neues Datum finden, wo sich der Protest verdichtet. Zu Henkel und seiner eiligst gegründeten Soko fällt uns eigentlich nur ein altes Sprichwort ein: Wenn du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis!

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Auf indymedia ist von einer Gruppe eine Auswertung aufgetaucht

gefunden auf linksunten:

In diesem Text versuchen wir eine kurze Auswertung der Kampagne BerlinerListe(www.berlinerliste.noblogs.org) zu machen.

Als eine Gruppe die schon länger stadtpolitisch aktiv ist, fanden wir die Idee der BerlinerListe unterstützendswürdig, die die Palette von Aktionen gegen Akteur_innen von Verdrängung dokumentiert. Schön ist außerdem, dass die theoretische so wie rechtliche Zuarbeit, von beispielsweise Institutionen und ThinkTanks, thematisiert und der Diskurs erweitert wurde. Dabei wurde ein großer Fokus auf Nächtliche Aktionen(http://berlinerliste.noblogs.org/category/aktionen/) gelegt. In dieser Hinsicht haben wir uns sehr über die Sabotage von Baufahrzeugen ( The Garden ), die Flutung der Bevern-Baustelle und den Kampftag der Arbeitslosen gefreut.

Natürlich auch über alle anderen Aktionen, die eingebettet sind in einen gemeinsamen Kampf gegen Verdrängung, wie z.B. das Sit-In bei Stadt und Land, sowie die Mietspiegel-Sponti, die erfolgreich den Blick auf die Veröffentlichung des Mieterhöhungsspiegels lenkte.

Die Bilanz dieses Tages, ist jedoch im Vergleich zu der Veröffentlichung des letzten Mietspiegels, etwas bescheiden ausgefallen, deswegen wünschen wir uns beim nächsten mal etwas mehr Salz in der Suppe, um so, der von Müller und Co. inszenierten Entspannung auf dem Berliner Wohnungsmarkt ein realistisches Gegenbild zu liefern.

Ein Bild das die Verarmung und Verdrängung in der gesamten Stadt deutlich werden lässt. Gerade, weil die Monate vor der Veröffentlichung geprägt waren von unterschiedlichsten Aktionen: Von regelmäßigen Lärmdemos über die bunten Blockaden bei Zwangsräumungen bis hin zu den militanten Angriffen auf Luxusneubauten.

Der Protest war dadurch genauso alltäglich wie die Folgen des Mietwahnsinns. Von diesen unterschiedlichsten Aktionen hätten wir uns an diesem Tag eine bunte Mischung von Aktionen gewünscht, die jedoch ausblieben, obwohl aus unserer Sicht durch die BerlinerListe erfolgreich auf diesen Tag hin gearbeitet wurde.

Repression

All das wurde nicht nur von uns bewundert, selbst die Repressionsorgane widmen den Geschehnissen nun sogar eine eigene kleine SOKO(http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/mutmasslicher-linksextr…). Nach dem aus Bullensicht erfolglosen Maitagen, mit wenigen Festnahmen, aber doch so einigen netten dezentralen Aktionen, wusste sich das LKA 5 wohl nicht anders zu helfen als diesen Geschehnissen sage und schreibe 6 Schreibtischtäter_innen zu widmen. Die Unterdrückungsorgane versuchen gleich jeden kleinen Funken Widerstand, der in der Stadt wächst, im Keim zu ersticken und eine Radikalisierung der Mieter_innen Proteste zu unterbinden.

Wir tun was wir immer tun…

Pöbeln ist unsere stärke- Kritik

I. Event

Die Marke von 15 Aktionen stellt für uns einen gewissen Event-Charakter dar, den wir nicht unkritisch sehen. So ging die Anzahl der Besuche von Akteur_innen nach dem Erreichen der Zielsetzung zurück.

Es gab vielleicht in einigen Bekenner_innenschreiben den Wunsch, die Liste auch nach dem 23.05 weiter abzuarbeiten, doch bisher blieben die Aktionen leider aus. Wir verstehen die BerlinerListe nicht nur als ein Spiel in dem es darum geht eine Marke zu knacken. Verdrängung macht an keiner Marke halt, sondern findet weiter mehr oder weniger ungestört statt.

Zwangsräumungen sind keine Happenings und Verdrängung ist kein Spiel.

Umso wichtiger den Druck jetzt aufrecht zu halten „bis keine_r mehr auf dieser Liste stehen möchte!“

II. „so radikal wie die Wirklichkeit“

Seit der Senat begriffen hat, dass etwas in der Stadt brodelt, wird versucht den Mietenprotest auf zu greifen, ihn zu kanalisieren und Reformen zu entwickeln, die eine offene Diskussion um Kapitalismus, Stadt und Eigentum unterbindet und die existierenden Verhältnisse nicht in frage stellt. Populistische Forderungen gegen die Touristenschwärme werden mittels Ferienwohnungsverbot in „Reförmchen“ umgesetzt. Die oberflächliche Kritik wird aufgegriffen, der Protest wird geschwächt, doch an den Verhältnissen ändert sich nix. Ein Signal wird gesendet „Wir machen was“, der Glaube an die Politik wird weiter gefestigt.

Denn nur ein starker Staat, kann den „außer Kontrolle“ geratenen Markt wieder zähmen, Müller nutzt sein neues „Stadtforum“ um sich mittels Expert_innen bestätigen zu lassen, dass nur Neubau hilft. Neubau der jedoch Ungleichheit in den Eigentumsverhältnisse festigt und sie gar nicht erst in Frage stellt: ein drittel teure Eigentumswohnungen, ein drittel Mietwohnungen, ein drittel Sozialmieten, dass ist die einzige finanzierbare Alternative; soll suggeriert werden!

Protest wird wie am Kotti vom „AktionsraumPlus“(http://www.stadtentwicklung.berlin.de/soziale_stadt/aktionsraeume_plus/) staatlich finanziert. Wie unabhänig können die Forderungen dann noch sein?

Nicht mit uns!

Wir müssen einen radikalen Beitrag leisten in einem Diskurs, der sich durch eine verkürzte Kritik auszeichnet.

– Solange Wohnraum als Wahre angesehen wird, mit dem Profit erwirtschaftet werden soll,

– solange die Stadt nach marktwirtschaftlichen Kriterien organisiert wird

– solange die Stadt mit Gewalt kontrolliert und überwacht wird

– solange es Institutionen gibt die diese Verblendung Aufrechterhalten

– solange Eigentum über dem Menschenleben steht,

solange ist für uns klar:

Kritik muss Praktisch bleiben!

III. Eine Stadt für alle!
Der Protest ebenfalls?!

Genauso wie wir uns eine Stadt vorstellen, in der Platz für unterschiedlichste Vorstellungen ist, sollten die Proteste ebenfalls viele Formen von Aktionen wiederspielgen.

Wir begrüßen den Diskussionsanstoß in dem Schreiben der Mietspiegel-Sponti (link) eigene Leitbilder zu hinterfragen und Konzepte für bestimmte Aktionen zu berücksichtigen, die viele Menschen ausschließen. Darum auch an unsere eigene Adresse, wir würden uns über mehr Aktionen freuen, die bereits im Vorhinein durch die Wahl der Mittel, das Aktionslevel und die Kommunikationskanäle ausschließende Mechanismen mitberücksichtigen. Ebenfalls gilt es das sportliche, junge, dynamische Bild des Aktivisten zu hinterfragen, welches leider immer noch viel zu männlich dominiert ist.

Zum anderen denken wir, dass es immer wieder viele kleine Aktionen gibt, die aber nicht an das autonome Spektrum ran getragen werden und somit weder auf der HomePage der BerlinerListe abgebildet wurden, noch so mit uns verknüpft werden können. Ein gemeinsamer Kampf muss auch gemeinsame Kommunikationskanäle finden und Aktionsformen sollten partizipativer werden.

Wir schließen uns in diesem Punkt den Analysen des Textes „aus anarchsitischer sicht“ (LINK) an.

Die Kritik der Waffe, kann allerdings die Waffen der Kritik nicht ersetzen“

In unserer Gruppe wird immer wieder diskutiert, wie mit Privat Akteur_innen umgegangen werden soll. Trotz nicht abgeschlossener Kontroverse, begrüßen wir das in dem Aufruftext der BerlinerListe beschriebenen Bild einer solidarischen Gesellschaft, nicht aus den Augen zu verlieren, wenn wir Aktionen planen, in denen private Akteur_innen angegangen werden sollen. Von der Vermittelbarkeit abgesehen, muss unserer Meinung nach, vorher reflektiert werden, in wieweit eine personalisierte Kritik die Kapitalistischen VERHÄLTNISSE thematisiert.

Wir finden, dass das Netz von struktureller Unterdrückung durch kapitalistische Verhältnisse sich nicht an einzelnen Personen (Eigentümer_innen sog. Miethaie) aufhängen lässt. Die BerlinerListe versucht die unterschiedlichen Aspekte dieser Unterdrückung und ideologische Verblendung aufzuzeigen. Selbst damit, beschreibt sie nur ein kleines Rädchen in dem ganzen scheiß Apparat der täglichen Fremdbestimmung.

Wir wollen die Verantwortung einzelner Akteur_innen nicht verschweigen. Auch diese nehmen scheinbar unreflektiert ihre Rolle in der Verwertung wahr, jedoch empfiehlt sich eine Auseinandersetzung bei der Wahl der Mittel und welche Rolle die Personen innerhalb eines bestimmten Machtgefüges einnimmt.

Die Zwei Pappnasen von der Muppetshow sind davon natürlich ausgenommen…*

Ausblick

Wir sind für ein weiter machen und genau das werden auch wir tun…

Wir wissen wie schwierig es ist, Kampagnen aufrecht zu erhalten und weiterzuführen, aber eben darum:

Egal ob Flughafen oder Luftschloss – eins muss dran glauben!*

Autonome Gruppe

Berlin den 5.6.2013

*siehe Militanzdebatte, unterstützt vom BKA

*etwas Größenwahn hat noch nie geschadet

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Offene Briefe und Besuch wegen Zwangsräumung bei HOWOGE

gefunden auf der seite von zwangsräumungen verhindern:

„Heute am Do., 06.06.2013, hat die HOWOGE die Räumung für 4 Wochen ausgesetzt. Tags zuvor hatten mehrere Aktivist_innen des Bündnisses „Zwangsräumung verhindern“ zusammen mit Steve M. die HOWOGE besucht. Jetzt muss das Jobcenter die 100% Kürzung zurücknehmen.

Steve M. soll am Donnerstag, den 13.06.2013, zwangsgeräumt werden. Er bat das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ um Unterstützung, gemeinsam mit ihm die Zwangsräumung zu verhindern.

Hintergrund der Zwangsräumung ist eine Kündigung wegen Mietschulden. Diese entstanden, da das Jobcenter wegen Unstimmigkeiten mit Steve M., dessen Bezüge, wahrscheinlich rechtswidrig, zu 100% kürzte. Das Jobcenter nahm die Obdachlosigkeit und damit die Zerstörung des zukünftigen Lebensweges des 20-jährigen billigend in Kauf.

Als ersten Schritt die Zwangsräumung zu verhindern haben wir heute, Mi. 05.06.2013, 2 offene Briefe verschickt bzw. überbracht.

Ein Brief mit der Bitte um Unterstützung an das BA Lichtenberg, die BVV Lichtenberg, die Fraktionen der Parteien der BVV Lichtenberg, die Wohnungspolitischen Sprecher der Parteien im AGH Berlin, die Fraktionen der Parteien im AGH Berlin, die Mieterbeiräte der HOWOGE.

Einen weiteren Brief mit der Forderung die Zwangsräumung auszusetzen, überbrachten mehrere Aktivist_innen zusammen mit Steve M. der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE. Diese verweigerte eine direkte Übergabe an die Geschäftsführung, aber eine Vertreterin der Kommunikationsabteilung und ein Vertreter der Rechtsabteilung waren zu einem Gespräch bereit.

Diese machten die Aussetzung der Räumung von einer Mietschuldenübernahme des Jobcenters abhängig und boten zur Unterstützung beim Jobcenter die Hilfe einer HOWOGE-eigenen Sozialarbeiterin an. Auf die Erwiderung des Bündnisses, dass die Räumung während der Verhandlung mit dem Jobcenter ausgesetzt werden muss, meinten sie, dass sie das nicht entscheiden könnten. Sie wollten dies aber bis Donnerstag, 06.06.2013, innerhalb der HOWOGE klären.

Wenige Stunden später bot die HOWOGE einen Termin für Donnerstag, 06.06.2013, um eine Vereinbarung zur Aussetzung der Räumung für 4 Wochen zu unterschreiben.“

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