Und eine zweite…

gefunden auf linksunten:

„In der Nacht von Donnerstag zu Freitag haben wir den Eingangsbereich des Weddinger Amtsgerichtes am Brunnenplatz mit Farbflaschen umgestaltet, wodurch auch Fensterscheiben zu Bruch gingen.

Das Amtsgericht Wedding ist in hohem Maße mitverantwortlich für den Tod von Rosemarie F., die am 09.04.2013 zwangsgeräumt wurde und zwei Tage später in den Räumen der Kälte-Nothilfe verstarb. Die zuständigen Richter_innen hatten zuvor eine Aussetzung der Räumung trotz eines vorliegenden ärztlichen Gutachtens – das eine Räumung als unzumutbar bezeichnete – abgelehnt.
Der Tod von Rosemarie F. ist die traurige doch logische Konsequenz einer Wohnungspolitik, die die Verwertbarkeit von Wohnraum über die Interessen der Mieter_innen stellt. Jedoch gibt es Anzeichen, dass nicht mehr alle Menschen in Berlin sich den Plänen von Senat, Investor_innen und Vermieter_innen unterwerfen. Immer öfter werden Zwangsräumungen von Protesten und Blockadeversuchen begleitet und es ist nicht erst nach dem Tod von Rosemarie F. an der Zeit, die Proteste für ein Recht auf Stadt zu intensivieren und unsere Wut entschlossener zum Ausdruck zu bringen!
Beteiligt euch an den Zwangsräumungsblockaden!“

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